Forschungsprojekt


Vor einer möglichen Markteinführung des neuen hochwertigen Kraftstoffes Diesel R33 über öffentliche Tankstellen, führt die Hochschule Coburg ein zweijähriges Projekt mit rund 280 Fahrzeugen (Pkw, Nutzfahrzeuge und Busse) unterschiedlicher Hersteller durch, an dem zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Organisationen beteiligt sind. Gefördert wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV), kofinanziert von der Europäischen Union – Fonds für regionale Entwicklung und durch die an diesem Projekt beteiligten Partner.

Es nehmen Fahrzeuge verschiedener Abgasklassen am Flottenversuch teil. Unter anderem werden 20 Fahrzeuge aus dem Fuhrpark der HUK-Coburg-Versicherungsgruppe (HUK) und 240 Fahrzeuge aus den Fuhrparks der Städtischen Werke Überlandwerke Coburg GmbH (SÜC), dem Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB) und der Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF) in den Versuch einbezogen. Die Volkswagen AG stellt vier Fahrzeuge für tiefer gehende Untersuchungen zur Verfügung. Das Autohaus Bender, welches im Projekt mit der Daimler AG zusammen arbeitet, stellt für den Flottenversuch drei Fahrzeuge bereit. Neben der Flottenbeteiligung in Coburg gibt es eine Flottenbeteiligung in Hof durch das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) mit drei Fahrzeugen.

Einige Fahrzeuge werden im Testverlauf differenzierten Abgas und Motorölanalysen unterzogen. Die Leistungs- und Abgastests auf limitierte Komponenten (Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid und Partikel im Abgas) sowie die Probenahmen für die Bestimmung der nicht limitierten Emissionen und der Wirkungstests (Mutagenität) erfolgen auf Prüfständen des Fahrzeugherstellers Volkswagen AG und die Bauteilbekundung durch die Daimler AG.